IV. Westerwald mobil: Vernetzt kommt besser!

Bezahlbare Mobilität zu sichern ist eine der Zukunftsaufgaben, die Kommunal-, Bundes- und Landespolitik gemeinsam angehen müssen. Eine steigende Zahl älterer Menschen, abnehmender Schülertransport und steigende Energiekosten verändern die Anforderungen an den öffentlichen Personennahverkehr, aber auch an die Investitionen in den Straßenbau. Gerade für den Westerwald als Pendler- und Tourismusregion ist ein gut ausge-bauter öffentlicher Personenverkehr unerlässlich. Das bisherige Angebot ent-spricht allerdings in keiner Weise der potentiellen Nachfrage.
  • Wir stellen sicher, dass der Westerwald endlich dem VRM-Tarifverbund beitritt, damit die Menschen auch kreisübergreifend mit einem Ticket von A nach B kommen.
Auch die Anbindung des Bussystems an den ICE-Bahnhof muss deutlich verbessert und das Angebot ausgeweitet werden. Der ICE-Bahnhof bietet Pendlern zurzeit nur unzureichende Möglichkeiten vor Al-lem die Landeshauptstadt Mainz zu erreichen. Wir begrüßen den Einsatz der Landesregierung, die Bahn zu überzeugen, den Bahnhof Montabaur besser ins Netz einzubinden und werden uns für bessere Anbindungen stark machen. Gerade am Wochenende ist der Westerwaldsteig nur unzureichend an das ÖPNV-Netz angebunden. Wir werden eine optimale Vernetzung der Teilwanderstrecken des Premiumwanderweges gerade auch an den Wochenenden sicherstellen. Wie das Beispiel anderer Regionen in Rheinland-Pfalz zeigt, ist es allein vom politischen Willen abhängig, wie gut oder schlecht, wie kreativ oder einfallslos öffentlicher Personenverkehr organisiert wird. Beispielhaft sind die Bürgerbus- oder Kleinbusmodelle, die flexibel, bürgernah und kostengünstig Mobilität organisieren. Durch die Umsetzung solcher Ansätze auch im Westerwald wollen wir vor allem die älteren Menschen mobiler machen und dafür sorgen, dass Jugendliche auch am Wochenende sicher vorwärts kommen. Kurzfristig werden wir eine – in einigen Landkreisen bereits praktizierte – „Mitfahreragentur“ ins Leben rufen. In dieser können sich potentielle Fahrer und Mitfahrer registrieren lassen. Mittelfristig werden wir das kreisweite Jugendtaxi nach dem Beispiel der Ver-bandsgemeinde Bad Marienberg einführen und 50% der Fahrtkosten der Jugendlichen übernehmen. Durch Bürgerbusse, Mitfahreragentur und Jugendtaxi wird die Mobilität in unserer Heimat, insbesondere für unsere Jugend kostengünstig. Vor allem junge Frauen sind zudem sicherer in unserer Heimat unterwegs. Der zügige Ausbau von B8 und B 414 muss neben die Aktivitäten an der B255 treten. Die Initiativen der Landesregierung wird von der Westerwälder SPD begrüßt und bilden die notwendige Grundlage für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer Infrastruktur. Schneller Zugang zum Internet ist inzwischen zum wesentlichen Standortfaktor geworden. Die zügige Schließung der DSL-Lücken im Westerwald sind für die Menschen von zentraler Bedeutung, wenn es um Information, Austausch und Mitbestimmung geht.
 

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